Wann darf ich klatschen?

Ein Wegweiser für Konzertgänger

Da capo! Ein vergnüglicher und lehrreicher Blick hinter die Kulissen des klassischen Konzertbetriebs. Klassische Musik mögen viele. Aber gerade dort, wo man sie in ihrer ganzen Schönheit “live“ und authentisch erleben kann, im Konzertsaal, fühlen sich manche fremd und unbehaglich. Das liegt nicht zuletzt an überkommenen Traditionen und Ritualen, die sich dem Laien nur schwer erschließen.

Der Geiger Daniel Hope begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Was macht der Geiger, wenn ihm eine Saite reißt? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden?

Dies sind nur einige der Fragen, auf die das Buch Antworten gibt. Daniel Hope und Wolfgang Knauer laden ein zu einem vergnüglichen und lehrreichen Ausflug hinter die Kulissen des Konzertbetriebs.

Klassik lohnt sich für jeden. Davon ist der weltberühmte Geiger Daniel Hope zutiefst überzeugt. Und weil er weiß, dass man Mozart, Beethoven, Brahms und Co. nur dann richtig kennenlernt, wenn man sie im Konzertsaal „live“ erlebt, hat er sich zur Aufgabe gemacht, gerade jungen Leuten die Scheu vor den hehren Musentempeln und ihren manchmal geheimnisvoll wirkenden Ritualen zu nehmen.

„Man muss kein Experte sein, um die Musik genießen zu können“, beruhigt Hope alle Klassik-Einsteiger in seinem gerade veröffentlichten Wegweiser für Konzertgänger. „Das Wichtigste ist, sich voll und ganz auf die Musik einzulassen, sich auf sie zu konzentrieren und ihr aufmerksam und ohne Ablenkung zuzuhören.“

Was man darüber hinaus als Basisinformation für Konzertbesuche wissen sollte, beschreibt er in elf Kapiteln auf 250 Seiten. Die Themen reichen von A wie Auftritt bis Z wie Zugabe, die immer wieder diskutierte Streitfrage „Wann darf ich klatschen?“, die dem Buch den Titel gab, und ein Schnellkurs in Musikgeschichte inklusive.

In die Erläuterung von Konzert-Usancen, Spielregeln und Fachbegriffen lässt der 35jährige Violinist viele persönliche Erlebnisse aus seiner Solistenpraxis einfließen, erzählt von seinen Begegnungen mit berühmten Musikerkollegen und schildert seine Vorstellungen vom künftigen Konzertbetrieb. „Wir Musiker müssen dafür sorgen, dass ein neues Publikum heranwächst, damit wir nicht bald schon in leeren Sälen spielen“, sagt er mit Blick auf das zunehmende Durchschnittsalter der Konzertbesucher. „Wir brauchen  noch viel mehr neue Ideen, wie Musikaufführungen interessanter und attraktiver für junge Leute werden.“



Hardcover edition: 256 pages
Publisher: Rowohlt, Reinbek
Language: only available in German
ISBN: 978-3-498-00665-5



Author: Daniel Hope



Release Date: 18.09.2009


Wann darf ich klatschen?

Ein Wegweiser für Konzertgänger

Da capo! Ein vergnüglicher und lehrreicher Blick hinter die Kulissen des klassischen Konzertbetriebs. Klassische Musik mögen viele. Aber gerade dort, wo man sie in ihrer ganzen Schönheit “live“ und authentisch erleben kann, im Konzertsaal, fühlen sich manche fremd und unbehaglich. Das liegt nicht zuletzt an überkommenen Traditionen und Ritualen, die sich dem Laien nur schwer erschließen.

Der Geiger Daniel Hope begegnet bei seinen Konzerten immer wieder vielen Fragen: Warum werden die Instrumente nach dem Oboenton gestimmt? Wieso gibt der Dirigent zu Beginn nur dem Konzertmeister die Hand? Weshalb wird mal mit, mal ohne Noten gespielt? Woher kommt der Frack als Dienstkleidung der Orchestermusiker? Was macht der Geiger, wenn ihm eine Saite reißt? Wer hat bestimmt, dass man zwischen den Sätzen einer Sinfonie nicht klatschen darf? Und was wird aus den Blumen, die am Ende überreicht werden?

Dies sind nur einige der Fragen, auf die das Buch Antworten gibt. Daniel Hope und Wolfgang Knauer laden ein zu einem vergnüglichen und lehrreichen Ausflug hinter die Kulissen des Konzertbetriebs.

Klassik lohnt sich für jeden. Davon ist der weltberühmte Geiger Daniel Hope zutiefst überzeugt. Und weil er weiß, dass man Mozart, Beethoven, Brahms und Co. nur dann richtig kennenlernt, wenn man sie im Konzertsaal „live“ erlebt, hat er sich zur Aufgabe gemacht, gerade jungen Leuten die Scheu vor den hehren Musentempeln und ihren manchmal geheimnisvoll wirkenden Ritualen zu nehmen.

„Man muss kein Experte sein, um die Musik genießen zu können“, beruhigt Hope alle Klassik-Einsteiger in seinem gerade veröffentlichten Wegweiser für Konzertgänger. „Das Wichtigste ist, sich voll und ganz auf die Musik einzulassen, sich auf sie zu konzentrieren und ihr aufmerksam und ohne Ablenkung zuzuhören.“

Was man darüber hinaus als Basisinformation für Konzertbesuche wissen sollte, beschreibt er in elf Kapiteln auf 250 Seiten. Die Themen reichen von A wie Auftritt bis Z wie Zugabe, die immer wieder diskutierte Streitfrage „Wann darf ich klatschen?“, die dem Buch den Titel gab, und ein Schnellkurs in Musikgeschichte inklusive.

In die Erläuterung von Konzert-Usancen, Spielregeln und Fachbegriffen lässt der 35jährige Violinist viele persönliche Erlebnisse aus seiner Solistenpraxis einfließen, erzählt von seinen Begegnungen mit berühmten Musikerkollegen und schildert seine Vorstellungen vom künftigen Konzertbetrieb. „Wir Musiker müssen dafür sorgen, dass ein neues Publikum heranwächst, damit wir nicht bald schon in leeren Sälen spielen“, sagt er mit Blick auf das zunehmende Durchschnittsalter der Konzertbesucher. „Wir brauchen  noch viel mehr neue Ideen, wie Musikaufführungen interessanter und attraktiver für junge Leute werden.“



Hardcover edition: 256 pages
Publisher: Rowohlt, Reinbek
Language: only available in German
ISBN: 978-3-498-00665-5



Author: Daniel Hope



Release Date: 18.09.2009